Die Dorfchronik von Nonndorf

(Aktuelle Internet-Version - letzte Änderung 05. Jänner 2009)

 

Die Entstehung des Waldviertels aus geologischer Sicht

Das Granit-Gneisplateau des Wald- und Mühlviertels wurde vor 600 bis 200 Millionen Jahren aus dem Meer zu einem mächtigen Hochgebirge aufgefaltet. Der dabei entstandene Vulkanismus führte dann mit seinen verschiedenen Magmaarten im Zusammenwirken mit den Meeressedimenten zur Ausbildung der Gesteinsarten, die heute das Waldviertel prägen. Im Laufe von vielen Millionen Jahren wurde danach durch Wind und Wasser das Hochgebirge zu der heutigen flachwelligen Ebene abgetragen. Vor 60 bis 2 Millionen Jahren waren weite Teile des Waldviertels noch mit Binnenseen bedeckt und von größeren Flüssen durchzogen. Das Eiszeitalter begann vor 2 Millionen Jahren und reichte bis vor 10.000 Jahre. Es veränderte unser Gebiet aber kaum, denn das Waldviertel lag außerhalb des vergletscherten Gebietes.

Die Besiedelung des Waldviertels

Ab dem 7. Jahrhundert kamen die Slawen aus dem Donauraum in unser Gebiet. Die Besiedelung der Slawen blieb aber gering und war für die spätere Entwicklung unbedeutend. Nur die Namen von Siedlungen und Flüssen erinnern heute noch daran. Im 8. und 9. Jahrhundert erfolgte vom Norden her auch eine tschechische Siedlungsbewegung. Aber erst die deutsche Besiedlung, die ab dem 11. Jahrhundert einsetzte, prägte die Siedlungsstruktur des Waldviertels bis in die Gegenwart. Das kaum besiedelte Land gehörte damals zum Besitz der deutschen Könige. Der ziemlich dichte Wald wurde gerodet und an diesen Stellen die Siedlungen errichtet. Wahrscheinlich entstanden ab dieser Zeit auch die früher am Südrand des großen Radlbachwaldes gelegenen Siedlungen "Manigolts" und "Engelschallings".

Das Dorf Nonndorf und seine Entstehungsgeschichte

Nonndorf wurde 1311 als "Nerndorf" erstmals urkundlich als zur Pfarre Windigsteig gehörend erwähnt. Der Ortsname bedeutet "neues Dorf". Der Ort ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Nachfolger der ehemals weiter nördlich am Südrand des großen Radlbachwaldes gelegenen Siedlung "Manigolts". Diese Siedlung wurde im 13. Jahrhundert bei den Böhmeneinfällen, möglicherweise 1278, als auch Waidhofen/Thaya mit angeblich mehr als 1.722 Menschen innerhalb des Gottesackers bei der Kirche verbrannt wurde, verödet und verschwand spurlos. Später erbaute man das neue Dorf an einer verkehrsmäßig günstigeren Stelle näher bei der Herrschaft und Pfarre (Grünau und Windigsteig). Nonndorf liegt daher nicht wie andere Dörfer inmitten seiner Feldfreiheit, sondern nahe an der Grenze zu Eschenau und wurde anfangs nur das "neue Dorf" oder "Neudorf" genannt.

Zur Zeit, als "Manigolts" noch bestand, gab es in Richtung Osten (gegen Kainraths) noch eine weitere kleine Siedlung, welche "Engelschallings" hieß, dieser Name besteht heute noch als Flurname.

In Nonndorf erhält sich bis heute eine mündliche Überlieferung, wonach in Nonndorf einst ein Ziegelofen bestand. An der beschriebenen Stelle am Kranzlweg am Südrand des Radlbachwaldes befindet sich heute noch eine Ziegelgrube, weitere Gruben wurden bereits verschüttet. Die noch bestehende Grube ist nun ein Wassertümpel, in dem auch Frösche und Wildenten leben.

Weiters soll im heutigen Radlbachwald an der Kreuzung des Kranzlweges mit dem Jaudlingweg ein Gasthaus gestanden haben. Tatsächlich befindet sich an der beschriebenen Stelle ein umfangreicher Trümmerhaufen aus Steinen. Es wird sogar gesagt, dass hier noch Kaiser Napoleon eingekehrt sei, dies könnte nur 1809 gewesen sein. Geschichtliche Daten lassen jedoch eher auf eine andere hohe Persönlichkeit aus der Armee der Franzosen schließen.

Die Existenz eines Gasthauses an der beschriebenen Stelle erscheint durchaus glaubhaft, da sich dort einst zwei Hauptwege kreuzten: Der Kranzlweg, welcher von Windigsteig nach Heidenreichstein führte, und der Jaudlingweg, der ein Teilstück des Weges von Mähren über Waidhofen an der Thaya bis nach Gmünd war. Auch eine dem Gasthaus angeschlossene Schmiede scheint denkbar. Noch in den Jahren um 1980 wurden im Trümmerhaufen einige Reste von alten Hufeisen gefunden.

Ereignisse in und um Nonndorf im zeitlichen Ablauf

1311
wird "Nerndorf" erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet "neues Dorf". Nonndorf gehört 1311 zur Pfarre Windigsteig.

1411
verleiht Herzog Albrecht V. dem Hans Neydegker die Feste Meyres mit dem Gericht, das Dorf Nonndorf und das öde Dorf Weinpolz im Meyreser Gericht.

1490
Am 11. Juni 1490 verleiht Kaiser Friedrich III. seinem Kämmerer Hans Metschacher das Landgericht in Windigsteig, das von Weinpolz bis Nonndorf und von Wohlfahrts bis Willings reicht.

1499
gehört "Nondorff" zur Pfarre "Windischsteig" (Windigsteig). Der Pfarrer von Windigsteig hat auch in Nonndorf Zehente.

1523
Am 17. Oktober 1523 belehnt König Ferdinand I. den Bernhard Jörger neben anderen Dörfern auch in Nonndorf mit Gülten und Zehenten.

1526
In einem Totengedenkbuch der Kirche Maria Rafings aus dem Jahre 1526 ist unter anderem auch eine Eintragung über “Andre Jaudingaerin von Neundorff “ (Nonndorf bei Windigsteig) zu finden.

1535
Um 1535 ersetzen Gulden die Pfund als Zahlungsmittel. Ein Gulden hat 60 Kreuzer und ein Kreuzer hat vier Pfennige.

1544
Am 24. Jänner 1544 um 09 Uhr 51 verdunkelt sich plötzlich wie schon zuvor in den Jahren 1330, 1415, 1433 und 1485 der Tageshimmel über Nonndorf durch eine totale Sonnenfinsternis. Der helle Tag wird dabei für kurze Zeit so dunkel wie eine Vollmondnacht.

1573
zahlt "Neundorf bei Waidthofen" das Ungeld (die Getränkesteuer) an die Stadt Zwettl, welche dieses vom Landesfürsten gepachtet hat.

1580
Die Besitzer der Herrschaft Meires - seit 1562 die Herren von Helmsau - sind engagierte Protestanten. Auch Nonndorf bei Grünau wird als protestantisch erwähnt. In Niederösterreich sind zu dieser Zeit etwa 90 % des Adels und 75 % der restlichen Bevölkerung Protestanten. Diese Zahl sinkt bis zum Jahr 1652 wieder auf etwa 25 %.

1584
Der Gregorianische Kalender, am 4. Oktober 1582 durch Papst Gregor XIII. eingeführt, kommt nun auch in Österreich zur Anwendung. Auf Montag, den 6. Jänner 1584 folgt am nächsten Tag Dienstag, der 17. Jänner 1584. Durch diese Verschiebung um 10 Tage erfolgen der Frühlingsbeginn und das Osterfest astronomisch betrachtet wieder zum richtigen Zeitpunkt. Um diese Zeit hat Hans Georg Kraft von Helmsau auf Meires in Nonndorf 16 Untertane.

1592
Die Herrschaft Meires, ab 1592 im Besitz von Wolf Strein zu Schwarzenau und seiner Gattin Polixena, geb. Puchheim, hat auch die Obrigkeit in Nonndorf.

1639
Kaiser Ferdinand III. belehnt am 21. Jänner 1639 Eva Katharina Strein mit der öden Feste Meyres. Zu der zerstörten Feste Meires gehören damals unter anderem auch in Neudorff (Nonndorf) 16 Häuser mit 8 Pfund 3 Schilling 8 ½ Pfennige Gülte und Drittelzehent.

1673
Erste Aufzeichnungen über das Windigsteiger Schulwesen. Auch Nonndorf gehört damals zum Windigsteiger Schulsprengel. Dies bedeutet auch die gleichzeitige Zugehörigkeit zur Pfarre Windigsteig.

1740
stellt die Gemeinde Nonndorf eine Florianistatue am heutigen Kapellenstandort auf.

1768
Am 27. Februar und am 04. März 1768 ereignen sich Erdbeben, wodurch sogar die Glocken im Pfarrhof in Vitis zu läuten beginnen.

1771
erfolgt unter Kaiserin Maria Theresia die Häusernummerierung (Konskriptionsnummern) ohne Berücksichtigung der herrschaftlichen Zugehörigkeit.

1774
Mit der Reform von Kaiserin Maria Theresia greift der Staat auch in das Schulwesen ein. Sechs Jahre Schulpflicht, der Lehrstoff und eine entsprechende Ausbildung der Lehrer werden vorgeschrieben. Die Pfarrer behalten aber weiter die Aufsicht. Auf dem Lande sollen Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren vorwiegend im Sommer (wegen Wegproblemen im Winter) und Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren im Winter (wegen Mitarbeit in der Landwirtschaft) unterrichtet werden.

1792
Am 30. Mai richten neben anderen Dorfgemeinschaften auch die Bewohner von Nonndorf ein Bittschreiben an den Kaiser. Sie ersuchen ihn darin, ihnen die gesperrte Wallfahrtskirche Maria Rafings zu schenken und in Rafings einen Kaplan einzusetzen. Sie beklagen, dass die Kirche gesperrt ist und durch Windigsteiger Bürger ihrer Einrichtung beraubt wurde. Aber das kann die Zerstörung der großen Kirche nicht mehr aufhalten. Am 11. Juni nimmt der Dechant von Waidhofen, Johann Baptist Bernhard, die Entweihung der Kirche in Rafings vor. Die Kirche wird später um den Materialwert verkauft. Mit den Steinen wird das Gasthaus Hofbauer (später Haberl) in Waidhofen an der Thaya erbaut.

1811
Am 12. Dezember fügt der betrunkene Räuberhauptmann Johann Georg Grasel auf dem Weg von Vitis nach Waidhofen dem Tabakaufseher Sokolofsky am Ortsende von Vitis sechs tiefe Messerstiche zu und beraubt ihn. Es kann daher angenommen werden, dass Grasel in dieser Zeit auch durch Nonndorf zog oder in die Nähe des Dorfes kam.

1818
In diesem Jahr gründet Baron Doblhof in Grünau eine Filialschule der Windigsteiger Schule. Sie wird bis 1822 von Lehrer Zach und von 1822 bis 1863 von Lehrer Martin Grünzweig geleitet. Diese Schule wird von nun an auch von den Schulkindern aus Nonndorf und Eschenau besucht. Etwa zur gleichen Zeit gelingt es der Gemeinde Nonndorf, in Besitz einer Glocke mit 64 kg und eines Glockenstuhles zu kommen. Der Glockenstuhl wird über die Statue des Hl. Florian, die damals ihren Platz am heutigen Kapellenstandort hatte, aufgestellt.

1842
wird in Waidhofen an der Thaya die Waldviertler Sparkasse gegründet. Mit einer gedruckten "Nachricht" wird die Eröffnung der Sparkasse öffentlich bekannt gemacht und mit einem Hochamt am Sonntag, dem 1. März 1842, um 9 Uhr die Gründung festlich begangen.

1849
Eine Anna Maria Höfler aus Nonndorf wird in der Zeit von 1849 bis 1857 in der Pfarrgemeinde Windigsteig als Hebamme erwähnt. In Niederösterreich werden die ersten Ortsgemeinden gegründet.

1850
Über den Gemeinden stehen ab nun die Bezirke mit den Bezirkshauptmannschaften. Die Bezirkshauptmannschaft Waidhofen an der Thaya nimmt am 16. Jänner 1850 ihre Tätigkeit auf. Mit Josef Lackner wird erstmals ein Bürgermeister von Nonndorf erwähnt.

Die Bürgermeister von Nonndorf 1850 - 1893
 
Josef Lackner1850 - 1861Nr. 6
Paul Denk1861 - 1867Nr. 16
Michael Nigischer1867 - 1870Nr. 7
Paul Denk1870 - 1874Nr. 16
Leopold Höfler1874 - 1876Nr. 15
Lorenz Ringl1876 - 1882Nr. 7
August Hirnschall1882 - 1885Nr. 4
Johann Schmid1885 - 1889Nr. 1
Franz Dangl1889 - 1893Nr. 5

1860
Ab dieser Zeit wird die Straße von Vitis nach Waidhofen von feldwegähnlichen Verbindungswegen zu einer neuen Bezirksstraße ausgebaut. Nach der Fertigstellung um etwa 1864 verlor der Weg durch den Radlbachwald seine Bedeutung als Hautpverbindungsweg.

1862
Unter Bürgermeister Paul Denk (Haus Nr. 16) wird in den Jahren 1860 - 1862 die Kapelle erbaut. Der 1818 aufgestellte Glockenstuhl muss der Kapelle weichen. Mit der Glocke aus dem Glockenstuhl ausgestattet, wird die Kapelle zu Ehren des Hl. Florian geweiht. Die Statue des Hl. Florian wird an einen Standort gegenüber der Kapelle versetzt. Im Jahr 1933 wird ihr Sockel erneuert und 1939 muss sie abermals wegen eines Scheunenbaues um einige Meter nach Westen ausweichen. Seit 1988 steht sie am Platz vor der Ortskapelle, nur wenige Meter von ihrem ersten Standort aus dem Jahr 1740 entfernt. Anstatt der Kapelle sollte ursprünglich nur ein Marterl auf dem "Rovlusfeld" in Richtung Edengans errichtet werden. Ob damals das heute einzige Marterl in der Nähe von Nonndorf, an der Landesstraße nach Edengans, schon existierte oder erst später errichtet wurde, kann nicht mehr geklärt werden. Das bestehende Marterl gehörte jedenfalls seit der Errichtung zum Haus der Familie Kobelhirt (Haus Nr. 14).

1863
Die Filialschule in Grünau wird wieder aufgelassen und die Gemeinde Nonndorf nach Kainraths eingeschult.

1866
Im Krieg zwischen Österreich und Preußen ziehen Österreicher und auch Preußen durch unsere Gegend. Lackner Agnes (geb. 1850) aus Nonndorf Nr. 6 sieht als 16-Jährige die Truppen der Preußen auch durch Nonndorf ziehen. Sie erzählt später im hohen Alter von über 80 Jahren dem jungen Franz Dangl, geb. 1925 (heute Haus Nr. 12), von diesem Erlebnis.

1870
Zwischen 1870 und 1880 brennt die sogenannte "Haarstube" (Haus Nr. 20) nieder und wird weggeräumt. Sie diente bisher zur Flachsbearbeitung und stand auf dem sogenannten "Haarstubenacker", einem Hügel am nordwestlichen Ortsrand. Daneben war ein Brunnen. Dieser Brunnen war sehr ergiebig und wurde noch 1904 während einer Dürreperiode auch von den Bewohnern aus Kainraths genutzt. Mit Lorenz Ringl aus Nonndorf Nr. 7 als Obmannstellvertreter wird erstmals ein Bewohner aus Nonndorf in den Ortsschulrat von Kainraths gewählt.

1878
Etwa 200 Meter vor der östlichen Ortseinfahrt in Richtung Waidhofen an der Thaya wird von der Witwe Josefa Lackner (Haus Nr. 6) ein Kreuz mit Steinsockel errichtet. Später beim Bau der Bundesstraße 36 wird das Kreuz umgestoßen und das gusseiserne Kreuz geht kaputt. Die Baufirma ersetzt es daraufhin durch ein anderes Friedhofskreuz.

1880
wird ein täglicher Postwagenverkehr zwischen Waidhofen an der Thaya und Vitis eingerichtet, der aber schon im Dezember 1885 durch einen Postwagenverkehr von Waidhofen über Schwarzenau nach Zwettl ersetzt wird.

1891
Die Lokalbahn von Schwarzenau nach Waidhofen an der Thaya wird am 3. August feierlich eröffnet.

1892
Am 4. Oktober 1892 brennt das Haus Nonndorf Nr. 10 ganz nieder und wird danach nicht mehr aufgebaut. Dieses Haus der Familie Müller stand nördlich der Häuser Nr. 8 und 9 auf der gegenüberliegenden Seite der damaligen Straße, die heute im Ort nur mehr eine Nebenstraße der B 36 ist. Das Grundstück ist inzwischen in Gemeindebesitz und wird seit einigen Jahren bei Festaktivitäten der Feuerwehr Nonndorf genutzt.

1893
Die Ortsgemeinde Nonndorf besteht aus den Katastralgemeinden Nonndorf, Grünau und Edengans.

Die Bürgermeister der Ortsgemeinde Nonndorf 1893 - 1966
 
Franz Dangl1893 - 1894Nr. 5
Silvester Diesner1894 - 1900Nr. 12
Franz Koller1900 - 1906Nr. 2
Franz Lukas1906 - 1919
Franz Dangl1919 - 1921Nr. 5
Josef Höfler1921 - 1929Nr. 15
Heinrich Leidenfrost1929 - 1938
Anton Haider1938 - 1945
Heinrich Leidenfrost1945 - 1950
Leopold Höfler1950 - 1960Nr. 15
Johann Hirnschall1960 - 1966Nr. 4

1894
Die mitteleuropäische Zeit (MEZ) wird eingeführt - sie gilt bis heute in Österreich.

1896
wird von der Gemeinde ein Ansuchen an den NÖ Landesausschuss um Errichtung einer Straße von Nonndorf über Edengans nach Windigsteig gestellt.

1897
Der Gemeinderat beschließt, in Nonndorf für die Orte Nonndorf und Eschenau eine einklassige Schule zu erbauen. Da Grünau wegen einer fehlenden Wegeverbindung dorthin nicht eingeschult werden soll, wird von der Bevölkerung in Grünau dagegen protestiert und das Vorhaben wieder fallen gelassen.

1899
wurden am 11. Juni Adaptierungsarbeiten an der Schule in Kainraths vergeben. Unter anderem die Tischlerarbeiten an Tischlermeister Anton Scheidl aus Nonndorf Nr. 8 für einen Betrag von 499 Kreuzer.

1900
Am 1. Jänner wird die Kronen-Währung anstatt der Kreuzer-Währung eingeführt. Das erste Automobil fährt durch Nonndorf. Von den Brüdern Franz und Johann Schmid Nonndorf Nr. 1 wird eine zweite Glocke von 140 kg für die Kapelle gewidmet. Zur gleichen Zeit wird auch die Turmuhr von der Gemeinde angeschafft und von Karl Graf aus Eichberg um 400 Kronen aus Spendengeldern hergestellt. Aus Mitteln der Gemeinde Nonndorf wird die Kapelle wegen der bevorstehenden Glockenweihe innen und außen renoviert. Die Glocke wird am 4. Juni vom Pfarrer aus Windigsteig geweiht.

1901
Beschlussfassung über die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Nonndorf am 19. Mai 1901 in der Sitzung des Gemeindeausschusses Nonndorf bei Grünau. Die Gründung erfolgt unter Bürgermeister Franz Koller (Haus Nr. 2) mit 17 Mitgliedern. Die Schule in Kainraths wird ab dem Herbst von insgesamt 91 Kindern besucht.

1902
Das Haus Nr. 18, welches zwischen Straße und Haus Nr. 15 steht, wird von Josef Höfler (Besitzer von Haus Nr. 15) gekauft und abgerissen.

1903
Die Raiffeisenbank Windigsteig wird am 16. April 1903 gegründet. Im ersten Vorstand ist auch Bürgermeister Franz Koller, Wirtschaftsbesitzer aus Nonndorf Nr. 2.

1904
Im Juli 1904 wird der auf dem nördlich hinter Haus Nr. 15 gelegenen Feld "Engelschallingslüßl" arbeitende Franz Höfler (Haus Nr. 15) von einem Blitz getroffen und getötet. Sein Bruder Josef stellt zur Erinnerung ein Friedhofskreuz am südlichen Feldrain auf. 1995 sind davon das kleine Steinfundament mit der eisernen Kreuzhalterung und zwei Bruchstücke des Kreuzes noch vorhanden. Nach einer Beteiligungszusicherung aller 79 Gemeinden im Bezirk wird mit dem Bau des Krankenhauses in Waidhofen an der Thaya begonnen.

1911
Im "Brunnen-Buch der Gemeinde Nonndorf bei Grünau" findet sich ein Eintrag vom 10. Juni 1911, in dem der Gemeindebrunnen (vor Haus Nr. 22) als seit "undenkbaren Zeiten bestehend" beschrieben wird. Der offene Schöpfbrunnen ist mit Holzlatten eingedeckt. Am 25. August landet neben der Brunnerstraße in Waidhofen an der Thaya das erste Flugzeug. Es handelt sich um einen sogenannten Zweidecker.

1914
Nach dem Attentat an Franz Ferdinand in Sarajevo am 28. Juni erklärt Österreich-Ungarn am 28. Juli Serbien den Krieg. Ab dem 31. Juli erfolgt die allgemeine Mobilisierung.

1916
Am 30. April erfolgt erstmals die Einführung einer Sommerzeit.

1917
In der Kapelle wird im Frühjahr die kleine, 64 kg schwere Glocke und im August auch die große, 140 kg schwere Glocke, abgenommen. Die Glocken müssen wegen des Ersten Weltkrieges abgeliefert werden. Josef Gegenbauer Haus Nr. 17 bringt das Turmuhrschlagwerk mit einer Eisenschiene wieder zum Schlagen.

1918
Ende des Ersten Weltkrieges. Opfer des Ersten Weltkrieges aus Nonndorf sind Ernest Dangl (Haus Nr. 5) und Rupert Hirnschall (Haus Nr. 4). Am 12. November erfolgt die Ausrufung der Republik. Etwa um diese Zeit wird der Wirtshausbetrieb in Haus Nr. 19 aufgegeben. Die Gemeinde kauft für die Kapelle eine einfache Eisenbahnsignalglocke. Auch die Glocke wird durch das Turmuhrschlagwerk wieder zum Schlagen gebracht.

1922
Im Februar zerspringt bei großer Kälte die kleine Eisenbahnsignalglocke der Kapelle. Die Kapelle erhält zwei neue Glocken, 140 kg Stimmung F und 70 kg Stimmung AS. Vor der Weihe der zwei neuen Glocken am 23. Juli 1922 wird die Kapelle außen renoviert. Am 24. September erfolgt die Eröffnung des Lagerhauses in Waidhofen an der Thaya.

1924
Die "Krone" wird durch den "Schilling" ersetzt, der ab 1. Jänner 1925 allein gültig ist.

1926
besuchen im Herbst acht Kinder aus Nonndorf die Schule in Kainraths.

1928
Am 21. Jänner wird das Molkereigebäude in Waidhofen an der Thaya in Betrieb genommen.

1930
In den Jahren von 1930 bis 1956 werden in Nonndorf in zwölf verschiedenen Häusern insgesamt 134 Dienstboten (60 Männer und 74 Frauen) beschäftigt.

1933
Nonndorf hat 20 bewohnte Häuser mit 100 Einwohnern. Es wird bereits von einem regen Straßenverkehr berichtet. Die Statue des Hl. Florian bekommt am 10. Juni einen neuen Betonsockel. Darin werden auch ein Schreiben und Geldmünzen einbetoniert. Der Kapellenturm wird renoviert und in der kleinen Kugel an der Turmspitze ebenfalls eine Inschrift beigelegt.

1934
oder vielleicht auch schon 1933 wird von Franz Dangl Nonndorf Nr. 5 das erste Radiogerät in Nonndorf betrieben. Zum Betrieb des Röhrengerätes sind viele Batterien und ein Akku notwendig. Der Akku muß regelmäßig sorgsam nach Waidhofen transportiert und dort wieder aufgeladen werden. Oft wird in den Abendstunden der Lautsprecher beim offenen Fenster angebracht und Teile der Ortsbevölkerung lauschen, auf zwei Bänken vor dem Haus sitzend, gemeinsam dem Radioprogramm.

1935
Ankauf der ersten Motorspritze mit 18 PS durch die Feuerwehr. Ein Festakt mit Segnung der neuen Motorspritze wird abgehalten.

1938
Am 25. Jänner kommt es um etwa 20 Uhr bei klarem Himmel zu prächtigen Nordlichterscheinungen. Dieses Naturschauspiel dauert bis Mitternacht. Im Frühjahr 1938 erfolgt eine Währungsangleichung: 1 Reichsmark = 1,5 ÖS.

1939
Die Statue des Hl. Florian muss einem Scheunenbau (Haus Nr. 17) um wenige Meter nach Westen weichen.

1940
werden ab dem Mai wegen der Kriegshandlungen generell alle Tanzveranstaltungen verboten.

1941
wird nördlich von Nonndorf die Hochspannungsleitung von Waidhofen an der Thaya nach Vitis auf betonierten Masten errichtet. Teile der Ortsbevölkerung helfen mit ihren Pferdefuhrwerken beim Materialtransport.

1943
Nun überfliegen Bombengeschwader auch unser Gebiet, bombardieren aber keine Ziele. Nur zwischen Edengans und Grünau detoniert eine unkontrolliert abgeworfene Fliegerbombe.

1944
Am 25. Februar kommt es über Kainraths zu einem Luftgefecht . Am 27. Dezember fallen im Gelände zwischen Jasnitz und Kainraths auch zwei Fliegerbomben.

1945
Ende des Zweiten Weltkrieges. Zu den Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkrieges aus Nonndorf zählen: Johann Dangl Nr. 5, Leopold Denk Nr. 8, Ernst Kobelhirt Nr. 14, Alois Lackner Nr. 9 und Johann Schierl Nr. 7. Am 9. Mai sieht der 8-Jährige Leopold Höfler von einem Feld am Ortsrand, wie erstmals Soldaten der Sowjetarmee aus Richtung Vitis auch nach Nonndorf kommen. Ab 21. Dezember tritt an Stelle der Reichsmark wieder der Schilling, der in 100 Groschen unterteilt ist. Durch den Zweiten Weltkrieg hat Nonndorf auch wieder die zwei Glocken der Kapelle verloren. Daher wird später eine Stahlglocke angeschafft.

1947
fand am 15. August in der Stadt Waidhofen an der Thaya nach einer Glockenweihe ein Motorradrennen statt.

1948
wird Nonndorf erstmals mit öffentlichem elektrischem Strom versorgt. Vier Gassenlampen sorgen ab nun in Nonndorf auch für Licht in der Nachtzeit. Gleichzeitig wird auch die südlich von Nonndorf verlaufende Hochspannungsleitung und das Trafohaus errichtet. Im Frühjahr werden bei der Maikäferbekämpfungsaktion von der Schuljugend in Kainraths 410 kg Maikäfer gesammelt. Ab dem Herbst besuchen 15 Knaben und 6 Mädchen aus Nonndorf die Schule in Kainraths. Diese Schulkinderanzahl wird bis zur Schließung der Schule im Jahr 1969 nicht mehr erreicht.

1951
Die Kapelle wird außen renoviert. Der Turm erhält eine neue Blechverkleidung und auch das Turmgerüst wird ausgebessert. Die Turmuhr bekommt neue Zifferblätter und vergoldete Zeiger.

1953
Gründung der Raiffeisenkasse Waidhofen/Thaya durch Sitzverlegung von Groß Eberharts.

1954
Der erste Traktor, ein Steyr T80, wird im Juli von Anton Pöckl Nonndorf Nr. 6 in Betrieb genommen. Schon im August wird von Leopold Höfler Nonndorf Nr. 15 der zweite Traktor, ein 15er Steyr, angeschafft. Eine Innenrenovierung der Kapelle ist notwendig geworden und wird durchgeführt.

1955
Am 15. Mai wird der Staatsvertrag abgeschlossen.

1956
im Oktober dieses Jahres wird in Nonndorf von Johann Hirnschall Haus Nr. 4 das erste Auto, ein Skoda 440, angemeldet und in Betrieb genommen.

1957
Das Feuerwehrhaus aus der Gründungszeit (Haus Nr. 11) mit einer Größe von 5,0 x 4,5 Meter wird neu aufgebaut und dabei auf 7,5 x 6,0 Meter vergrößert. Ein ebenfalls neu errichtetes Waaghaus mit Viehverladerampe schließt östlich am Feuerwehrhaus an.

1958
Im Frühjahr wird der erste Mähdrescher, ein Massey Ferguson 630, von Johann Hirnschall Nonndorf Nr. 4 in Betrieb genommen.

1960
kommt es hinter dem Haus Nr. 2 zum Brand von Stroh, welches zum Abdecken eines Kartoffelhaufens dient. Der Brand kann von der Feuerwehr Nonndorf noch vor dem Übergreifen auf eine Scheune des Hauses Nr. 3 gelöscht werden. Der Brand wurde wegen starken Nebels und fehlender Sirene von der Bevölkerung am anderen Ortsteil vorerst gar nicht bemerkt. Etwa um diese Zeit wird der Wirtshausbetrieb auch in Haus Nr. 7 eingestellt.

1961
erfolgt die Herstellung des ersten Fernsprechanschlusses im Haus Nr. 4, des Bürgermeisters Johann Hirnschall. Im Herbst desselben Jahres geht dort auch der erste Fernseher von Nonndorf in Betrieb. In den Folgejahren versammeln sich oft Teile der Ortsbevölkerung "zum Fernsehen" bei der Familie Hirnschall.

1962
Errichtung eines öffentlichen Ortskanales.

1964
Als Ersatz für die zwei bisher vorhandenen und natürlich gestalteten Löschteiche wird der östlich von Haus Nr. 17 gelegene Teich tiefer ausgebaggert und zur Gänze betoniert. Der zweite Teich vor dem Haus Nr. 23 muss der neuen geradlinigen Straßenführung weichen und wird zugeschüttet. Am 30. Juni wird der Lagerhaussilo in Waidhofen an der Thaya eingeweiht.

1966
Im Herbst 1966 wird die selbständige Gemeinde Nonndorf mit der Gemeinde Kainraths (Katastralgemeinden Kainraths, Götzweis und Nonndorf) zusammengelegt. Bürgermeister ist Johann Loidolt aus Kainraths. Im selben Jahr wird auch an der Westseite des Feuerwehrhauses ein Wartehaus für die Bushaltestelle errichtet. Im April 1966 erfolgt der Neubau der Bundesstraße B 37 von Vitis nach Waidhofen (heute B 36). Im Verlauf der Neutrassierung wird keine Umfahrung für Nonndorf eingeplant. Die Straße durch den Ort wird verbreitert und zur Begradigung in der westlichen Ortshälfte neu angelegt. Dadurch gehen ein Teich vor Haus Nr. 23, Privatgründe und somit ein Großteil des bisherigen Ortsbildes verloren. An der Grenze zu Eschenau steht an der alten Straße am höchsten Punkt zwischen Nonndorf und Eschenau (oberhalb des Mehlgrabens in den Mehlgrabenfeldern) ein Friedhofskreuz. Im Zuge des Straßenneubaues wird das Kreuz von der Straßenverwaltung ausgegraben und schließlich vom Besitzer Karl Preissl Haus Nr. 10 weggeräumt.

1968
Es erfolgt teilweise eine Neuzuordnung der Hausnummern in Nonndorf. Betroffen sind bis auf eine Ausnahme (Nr. 21) alle Hausnummern über der Nummer 9. Darunter bleiben alle Nummern unverändert. Alle Wohnhäuser, die im Jahr 2001 eine größere Hausnummer als 22 haben, wurden erst ab 1976 errichtet.

Alte HausnummerNeue Hausnummer ab 1968
 
1012
11FF-Haus (dafür wird später Nr. 22 reserviert)
1214
1315
1417
1518 (Nr. 18 hatte bis 1968 ein Haus in Grünau)
1619
1720
18Haus in Grünau bekommt eine neue Nummer
1910
20 (erst wieder ab 1949)   11 (Nr. 11 hatte früher das FF-Haus)
2121
2216
2313

1969
Letztes Schuljahr in der Dorfschule von Kainraths. Alle Pflichtschulkinder von Nonndorf besuchen ab 1970 die Schulen in Waidhofen an der Thaya. Im Mai 1969 wird die Turmuhr an der Kapelle zum Stillstand gebracht und ein elektrisches Läutwerk in Betrieb genommen.

1970
Entstehung der Gemeinde Waidhofen an der Thaya - Land durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Brunn, Buchbach, Kainraths und Vestenpoppen. Die konstituierende Sitzung des am 22. November neu gewählten Gemeinderates findet am 12. Dezember statt. Bürgermeister der neuen Gemeinde ist von 1970 bis 1996 Franz Groß aus Wohlfahrts. Im Frühjahr 1996 wird Johann Ramharter aus Wiederfeld zum zweiten Bürgermeister der Gemeinde Waidhofen an der Thaya - Land gewählt. Im Juni 1970 kommt es infolge eines Blitzschlages zu einem Scheunenbrand hinter dem Haus Nr. 4. Es war dies der erste Brand eines Bauwerkes in Nonndorf seit Bestehen der Feuerwehr und seit 1892 sogar der erste nach 78 Jahren.

1971
Seit 1. Jänner besteht nun laut Bescheid des Amtes der NÖ Landesregierung vom 29. September 1970 die Gemeinde Waidhofen an der Thaya - Land. Die Diensträume der neuen Gemeinde liegen in der Stadt Waidhofen an der Thaya. Am 1. April wird Nonndorf von Windigsteig nach Waidhofen an der Thaya umgepfarrt. Im Oktober muss der Gemeindestier von Nonndorf verkauft werden und es wird beschlossen, keinen neuen Gemeindestier anzukaufen. Das “kleine Gemeindeholz” nordwestlich von Nonndorf wird abgeholzt und weggeräumt. Im November 1971 wird das Dach der Kapelle neu eingedeckt. Nonndorf hat 21 bewohnte Wohnhäuser mit 98 Einwohnern.

1972
Die Landesstraße von Nonndorf Richtung Edengans wird staubfrei befestigt. Diese Straße war früher eine Lindenallee. Die Feuerwehr schafft eine neue Tragkraftspritze mit 30 PS VW-Motor an.

1974
Am 1. Mai kommt es zum Brand eines Bienenhauses hinter dem Haus Nr. 7. Das Bienenhaus wird später nicht mehr errichtet. Jeder Autofahrer muss einen "autofreien Tag" wählen - eine Spätfolge der Erhöhung der Erdölpreise im Jahr 1973.

1975
Eine neuerliche Renovierung der Kapelle ist notwendig und wird durchgeführt. Die Turmuhr der Kapelle wird vom Ortsvorsteher Zwinz Haus Nr. 13 wieder in Gang gebracht.

1978
Eröffnung des ersten Kindergartens der Gemeinde Waidhofen an der Thaya - Land in Waidhofen an der Thaya. Der erste Computer mit Bildschirm wird in Nonndorf Nr. 12 von Gerhard Dangl in Betrieb genommen. Erstes großes Feuerwehrfest in Nonndorf in einem Maschinenschuppen.

1979
Wie in fünf anderen Katastralgemeinden wird auch in Nonndorf ein Kinderspielplatz mit Fußballtoren errichtet.

1980
Anschaffung eines Kleinlöschfahrzeuges KLF durch die Feuerwehr.

1981
Die bisherige mechanische Turmuhr der Kapelle wird durch eine elektrische Turmuhr ersetzt. Ein Feuerwehrfest mit Auto- und Spritzenweihe wird trotz extrem schlechtem Juliwetter ein Erfolg. Die Patinnen sind Gottfrieda Zwinz Nonndorf Nr. 13 und Elfriede Panagl Nonndorf Nr. 16. Nonndorf hat 21 bewohnte Wohnhäuser mit 93 Einwohnern.

1982
Die Zifferblätter der Kapellenturmuhr werden ab nun in der Nacht von allen Seiten beleuchtet.

1987
Mit einer neuerlichen Generalsanierung der Kapelle in Nonndorf wird begonnen. Dabei werden die gesamte Inneneinrichtung und die Fenster erneuert.

1988
Das von Ortsvorsteher Gottfried Zwinz Haus Nr. 13 neu verlegte Pflaster am Kapellenplatz und die 1988 dorthin versetzte Statue des Hl. Florian lassen die Kapelle bei der Hl. Messe und Altarweihe am 3. Mai 1988 in neuem Glanz erscheinen. In Nonndorf wird die 70 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Bundesstraße, die vor einigen Jahren veranlasst wurde, wieder aufgehoben. Somit gilt wieder die 50 km/h-Beschränkung im Ortsgebiet. Mit dem Um- und Neubau des Feuerwehrhauses in Nonndorf wird begonnen. Das alte Feuerwehrhaus wird fast zur Gänze abgetragen und an gleicher Stelle mit der Errichtung von einem Feuerwehrhaus mit Keller, Sanitärräumen, Versammlungsraum, Garage und Warteraum für die Bushaltestelle begonnen. Der Mannschaftsraum erhält dabei eine in 350 Arbeitsstunden vom Kerbschnitzer Konrad Dangl handgeschnitzte Holzdecke mit Landeswappen und Hl. Florian.

1990
In Nonndorf wird vor dem Feuerwehrhaus die Bushaltestelle neu gestaltet. Am 29. Juli 1990 findet die Eröffnung und Segnung des neuen Feuerwehrhauses von Nonndorf statt. Fast die gesamte Arbeit wird von den Mitgliedern der FF Nonndorf unter Kommandant OBI Johann Panagl in rund 6.200 Arbeitsstunden geleistet. Der etwa 50 Jahre alte Eichenbaum beim Feuerwehrhaus wird von der Behörde zum NÖ Naturdenkmal erklärt. Für die Mülltrennung wird 1990 eine Sammelinsel eingerichtet, wo seither Altglas und Altpapier und später auch Blechbehälter getrennt gesammelt werden.

1991
Nonndorf hat 24 bewohnte Häuser mit 93 Einwohnern. Das "Kobelhirtmarterl" an der Straße nach Edengans wird renoviert.

1992
Feuerwehrfest mit Segnung des vom Roten Kreuz angekauften und umgebauten Kommandofahrzeuges. Autopatin ist Doris Dangl Nonndorf Nr. 12.

1993
Feuerwehrfest mit Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerben und Abschnittsfeuerwehrtag in Nonndorf.

1995
Der Kinderspielplatz, nördlich hinter Haus Nr. 15 gelegen, wird mit neuen Geräten ausgestattet. Das Haus Nr. 7 wird weggeräumt und auf dem Grundstück ein neues Haus errichtet. Im Herbst 1995 wird in Nonndorf mit den Bauarbeiten für die öffentliche Wasserleitung mit Hydranten begonnen. Gleichzeitig mit der Wasserleitung werden durch Nonndorf auch ein Hochspannungskabel und zu jedem Haus ein Niederspannungskabel mit Banderder und ein Telefonkabel verlegt. Die südlich der Ortschaft verlaufende Hochspannungsleitung kann dadurch abgetragen werden. Diese Arbeiten werden 1996 abgeschlossen.

1996
wird ab März in Haus Nr. 12 von Gerhard Dangl der erste Internetanschluss in Nonndorf betrieben.

1998
Die Feuerwehr stellt in mehreren 100 unentgeltlichen Arbeitsstunden den Dachausbau mit Versammlungsraum im Feuerwehrhaus fertig.

1999
Nonndorf wird in der Gemeinde Waidhofen an der Thaya - Land als Stationierungsort für das neue Rüstlöschfahrzeug RLFA 2000 bestimmt. Dafür wird von den Feuerwehrmitgliedern im Jahr 1999 in wenigen Monaten eine zusätzliche Großgarage in über 700 unentgeltlichen Arbeitsstunden errichtet. Das bis dahin noch immer bestehende Waaghaus wird im Frühjahr abgerissen und die neue Garage an dieser Stelle an das 1990 erbaute Feuerwehrhaus angebaut. Am 17. Dezember 1999 trifft das RLFA 2000 im Wert von über vier Millionen Schilling bei der Feuerwehr Nonndorf ein und ist sofort einsatzbereit.

2000
Am 6. April kommt es ab etwa 22 Uhr bei klarem Himmel zu prächtigen Nordlichterscheinungen. Dieses Naturschauspiel dauert bis etwa 2 Uhr Früh. Ein Feuerwehrfest mit Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerben und Abschnittsfeuerwehrtag wird veranstaltet. Es erfolgt dabei die Segnung des neuen Rüstlöschfahrzeuges der Feuerwehr und des ebenfalls neu errichteten Garagenzubaues. Autopatin ist Gabriele Panagl Nonndorf Nr. 15. Der Standort einer stationären Radaranlage zur Verkehrsüberwachung auf der B 36 in Nonndorf wird festgelegt. Nonndorf hat 24 bewohnte Häuser mit 106 Einwohnern.

2001
feiert die Freiwillige Feuerwehr Nonndorf vom 11. bis 13. Mai 2001 ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass wird erstmals in der Geschichte von Nonndorf eine Festschrift mit Feuerwehr- und Dorfchronik von Gerhard Dangl (Nr. 12) erstellt. Der Mitgliederstand in der Feuerwehr Nonndorf erreicht im Jahr 2001 mit 43 Mitgliedern seinen bis dahin höchsten Stand. Am 21. Oktober kommt es zu Nordlichterscheinungen die auch von Nonndorf beobachtbar sind.

2002
wird in fast allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union der Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Auch in Österreich lösen Euro und Cent den Schilling und den Groschen ab. Ein Euro entspricht dabei dem Wert von 13,7603 Schilling. Ab dem 26. Juni ist in der Dorfmitte von Nonndorf eine Radarbox zur Geschwindigkeitsüberwachung an der B36 installiert. Schon der erste Messmonat im November zeigte die Notwendigkeit dieser Einrichtung. Von 62.900 in Fahrtrichtung Vitis gemessenen Fahrzeugen waren 1837 weit über dem Limit von 50 km/h. Im August kommt es in Nonndorf zum größten bisher bekannten Hochwasser. Auch die ältesten Dorfbewohner konnten sich an ein solches Ereignis oder eine Erzählung über eine derartige Wassermenge nicht erinnern. Nach einigen vorangegangenen niederschlagsreichen Wochen stand die Feuerwehr Nonndorf so wie auch viele andere Feuerwehren in Niederösterreich ab den ersten Augusttagen praktisch im Hochwasserdauereinsatz in den umliegenden Ortschaften. Am Abend des 11. August gab es in Nonndorf einen extremen Starkregen der innerhalb von 150 Minuten etwa 74mm Niederschlag brachte. Der gesättigte Boden konnte aber kein Wasser mehr aufnehmen. Dadurch schwoll das kleine Bachgerinne, das die nordwestlich von Nonndorf gelegenen Grundstücke entwässert, zu einem kleinen Fluss an. Die Zufahrt zu Haus Nr. 13 war dabei in voller Breite bis zu etwa 30 cm unter einem Wasserstrom. Der Verkehr durch Nonndorf musste wegen Überflutung der B36 gesperrt werden. Durch den hohen Wasserstand waren in fast allen Häusern von Nonndorf tieferliegende Räumlichkeiten überflutet.

2003
wird um die Dorfkapelle in ganzer Höhe ein Baugerüst errichtet um die Außenfassade komplett sanieren zu können. Auch das Turmkreuz wird dabei erneuert und am 12. Oktober in einer feierlichen Zeremonie wieder an der Turmspitze aufgesetzt. In diesem Jahr kommt es am 30. Mai, 30. Oktober und 20. November in der Nacht jeweils zu Nordlichterscheinungen die auch von Nonndorf schön zu beobachten sind. Dieses Jahr bleibt allgemein durch den besonders schönen und trockenen Jahrhundert-Sommer in Erinnerung.

2004
wird im Frühjahr mit den Arbeiten am neuen Abwasserkanal begonnen. Am 8. Juni beobachten insgesamt 30 Personen im Hof von Haus Nr. 12 (Dangl) durch mehrere Fernrohre und Ferngläser den extrem seltenen Venusdurchgang durch die Sonnenscheibe. Ab Sommer werden die ersten Häuser in Nonndorf an die Abwasseranlage angeschlossen. Die Abwässer von Nonndorf werden ab nun etwa sieben Kilometer nach Waidhofen/Thaya transportiert und dort in die Kläranlage eingeleitet. Die Kanalarbeiten in Nonndorf, bei denen auch Teile des bestehenden Regenwasserkanals saniert wurden, können im Herbst 2004 abgeschlossen werden. Am 29. August um etwa 16h30 führt in Nonndorf ein starker Gewitterregen zu mehreren Überschwemmungen von Kellern, Höfen und Gärten. Der nach einer Richtungsumkehr atypisch auch aus südöstlicher Richtung kommende Regensturm brachte in nur 30 Minuten 42mm Niederschlag. Mehrere Feuerwehren aus den Nachbardörfern unterstützten die Feuerwehr Nonndorf im Einsatz. Die umliegende Ortschaften wurden von diesem lokalen Unwetter nämlich kaum betroffen. Im Herbst werden auch zwei neue Gassenlampen im westlichen Ortsteil im Bereich der Wohnhäuser Nr. 23, 37 und 38 errichtet. Der Mitgliederstand in der Feuerwehr Nonndorf erreicht durch drei Neuzugänge im Jänner 2004 mit nunmehr 45 Mitgliedern einen neuerlichen historischen Höchststand. Nonndorf besteht am Ende des Jahres 2004 aus insgesamt 32 Wohnhäuser. Davon sind 28 Häuser auch tatsächlich mit 106 Einwohnern bewohnt.

2005
erreicht der Mitgliederstand in der Freiwilligen Feuerwehr Nonndorf durch einen Neuzugang im Jänner 2005 mit nunmehr 46 Mitgliedern einen neuerlichen historischen Höchststand. Am 24. Februar 2005 wird für die Feuerwehr Nonndorf ein neues Kleinlöschfahrzeug der Marke Mercedes-Benz Sprinter 313 CDI von der Firma Lohr in Graz angeliefert. Das Fahrzeug wird später im Rahmen des Feuerwehrfestes vom 19. bis 21. August am Sonntag, den 21. August 2005 geweiht. Autopatin ist Andrea Diesner Nonndorf Nr. 14. Schon im Frühjahr wurde von der Straßenmeisterei Waidhofen/Thaya mit Bauarbeiten an der durch den Ort führenden Bundesstraße 36 begonnen. Bei diesen Arbeiten wurde neben der Fahrbahnrenovierung auch die Umgestaltung und Anpassung der Gehsteige und Hauszufahrten durchgeführt. Beim Haus Nr. 21 wurde dabei auch ein zusätzlicher Standplatz für die stationäre Radarbox errichtet. Um neben der Kreuzung beim Feuerwehrhaus später eventuell einen Schutzweg errichten zu können wurden die beiden Bushaltestellen etwas gegeneinander in Richtung der jeweiligen Fahrtrichtung versetzt. Der Kreuzungsbereich selbst wurde etwa fünf Meter nach Westen verlegt und zwei zusätzliche Beleuchtungsmasten mit gelben Natriumdampflicht östlich dieser Kreuzung errichtet. Auch bei der Hauszufahrt zum Haus Nr. 13 wurde eine weitere Weißlichtlampe installiert. Nach den abschließenden Asphaltierungsarbeiten am 17. Mai 2005 auf der B36 wurde ab Juni dann auch die südliche Nebenfahrbahn vom südöstlichen Ortsende bei Haus Nr. 33 bis zur Kreuzung mit der B36 beim Feuerwehrhaus komplett saniert. Auch hier wurden die Hauszufahrten neu gestaltet. Beim Feuerwehrhaus entstanden durch die Verlegung der Kreuzung zusätzliche Abstellplätze. Die Arbeiten an der Nebenfahrbahn konnten erst im September 2005 beendet werden. Am 03. August 2005 kam es in einem Entenstall neben dem Haus Nr. 38 am westlichen Ortsende durch eine weggeworfene Zigarette zu einem Brand. Dieser konnte von der Feuerwehr Nonndorf rasch und noch vor dem Eintreffen von den ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus den Nachbarortschaften beendet werden. Es war dies nach 31 Jahren seit 1974 der erste Brandeinsatz an einem Bauwerk in Nonndorf.

2006
beginnt mit einer lückenlos und hoch schneebedeckten Landschaft. Seit November 2005 kam es immer wieder zu ergiebigen Schneefällen die ein Wegschmelzen der Schneedecke verhinderten. Im Gegenteil, durch die regelmäßen Schneefälle wurde die Schneehöhe auf manchen Dächern sogar kritisch und viele Dächer mussten abgeschaufelt werden. Manche Gebäude wurden durch die zu großen Schneelasten aber tatsächlich eingedrückt. Am 14. Jänner 2006 wurde das fast ein Meter hoch schneebedeckte Hallendach der Firma Roth in Waidhofen/Thaya durch mehrere Feuerwehren, auch unter Mithilfe der Feuerwehr Nonndorf, händisch abgeschaufelt. Die Schneedecke in der Landschaft schmolz erst im April 2006 wieder erstmals durch. Daher war die Wintersaison 2005/2006 in Bezug auf die Schneelage eine Ausnahmeerscheinung wie sie in Nonndorf seit einigen Jahrzehnten nicht mehr erlebt wurde. Mit einem Pistengerät der Gemeinde konnten so einige Monate lang herrliche Langlaufloipen von Nonndorf ausgehend im Radlbachwaldgebiet erhalten werden. Durch die vielen Langläufer und ihren Autos wirkte Nonndorf in manchen Tagesstunden fast wie ein Wintersportort. Nach einem Grundstücktausch wurde etwa 400 Meter östlich von Nonndorf ein kleiner Birkenwald entfernt und das Grundstück ab dann als Wiese genutzt. Am 14. Juni 2006 erfolgte im Hof vor dem Wohnhaus Nonndorf 12 die erste erfolgreiche Videoaufnahme einer Sternbedeckung durch einen Asteroiden in Österreich. In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2006 kam es zu Regenfällen mit extremen Regenmengen im nördlichen Waldviertel und im angrenzenden Gebiet von Tschechien. Dadurch kam es auch im Bezirk Waidhofen an der Thaya innerhalb von wenigen Stunden zu den bisher größten Hochwasserschäden. Nonndorf war diesmal aber nicht so stark betroffen. Im Gebiet von Dobersberg, Karlstein und Raabs jedoch waren die Auswirkungen katastrophal. Nie zuvor waren so große Niederschlagsmengen in so kurzer Zeit gemessen worden. Überflutete und beschädigte Gebäude, sogar total zerstörte Straßen und viele andere Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur waren zu verzeichnen. Auch die in Pommersdorf bei Raabs an der Thaya geplanten 56. NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerbe 2006 mußten aus diesem Grund auf einen späteren Termin verschoben werden. In den Sommermonaten Juli/August 2006 wechselte das Haus Nonndorf Nr. 37, es befand sich noch immer im Rohbauzustand, die Besitzer. Vom 25. bis 27. August 2006 wurde ein Feuerwehrfest mit dem ersten Nonndorfer-Treffen veranstaltet. Dazu wurden alle Personen die einmal in Nonndorf gelebt hatten mit einem persönlichen Schreiben eingeladen. Viele davon nutzten diese Gelegenheit um sich mit alten Bekannten aus den Tagen in Nonndorf zu treffen und einen gemütlichen Festtag zu verbringen. Am 19. Oktober 2006 wurde eine zweite Radarbox zur Messung in Fahrtrichtung Vitis am Sockel in Ortsmitte nördlich der Bundesstraße 36 durch eine Firma aus Wiener Neustadt montiert. Diese Box hatte man etwa 14 Tage zuvor in Vitis demontiert und dann in Wiener Neustadt saniert und technisch angepasst. Sie wurde nun in Nonndorf als zweite Messstation errichtet. Im November 2006 wurde mit dem Feldwegumbau nordwestlich von Nonndorf begonnen. Ein alter Feldweg, mit einer Länge von 300 Meter und schräg über einige Felder in Richtung 307 Grad Azimut verlaufend, wurde weggeräumt. Der Unterbau wurde für den neuen Weg, der mit einer Länge von 230 Meter etwa in Richtung 340 Grad Azimut, also etwa nach NWN führt, verwendet.

2007
folgt...

2008
folgt...

 

Die Familien in den Häusern von Nonndorf
(laut Urkunden und Grundbuchaufzeichnungen)
 
Haus Nr. 1Haus Nr. 2
1870 - 1901Schmid1837 - 1887Brunner
1901 - 1999Stangl1887 - 1935Koller
1999 - Hirnschall1935 - 1957Tauber
(unbewohnt)1957 - Scharf
 
 
Haus Nr. 3Haus Nr. 4
1834 - 1886Gegenbauer1854 - Hirnschall
1886 - 1889Leeb
1889 - 1981Schweighofer
1981 - Bichl
 
 
Haus Nr. 5Haus Nr. 6
???? - 1858Leidenfrost1858 - 1932Lackner
1858 - Dangl1932 - Pöckl
 
 
Haus Nr. 7Haus Nr. 8
1866 - 1887Ringl1862 - 1902Hieß
1887 - 1892Nigischer, Ringl1902 - 1907Scheidl
1892 - 1922Müller1907 - 2004Denk
1922 - 1930Scheidl2004 - 2007Haider
1930 - 1942Preisl, Marziny2007 - Pöckl (Abbruch u. Neubau)
1942 - 1995Schierl
1995 - Pöckl (Abbruch u. Neubau)
 
 
Haus Nr. 9Haus Nr. 10 (vor 1968 Nr. 19)
1875 - Lackner1865 - 1898Kainz
1898 - 1919Fraisl
1919 - 1951Haselberger
1951 - 1956Pöckl
1956 - Preissl
 
 
Haus Nr. 11 (vor 1968 Nr. 20)Haus Nr. 12 (vor 1968 Nr. 10)
1949 - Lackner1955 - Dangl
(unbewohnt)
 
 
Haus Nr. 13 (vor 1968 Nr. 23)Haus Nr. 14 (vor 1968 Nr. 12)
1868 - 1909Buxbaum1851 - Diesner
1909 - 1926Winkelbauer
1926 - 1927Hauer
1927 - 1935Denk
1935 - 2001Zwinz
2001 - Leitner
 
 
Haus Nr. 15 (vor 1968 Nr. 13)Haus Nr. 16 (vor 1968 Nr. 22)
1879 - 1958Reinegger1842 - 1886Bauer
1958 - Panagl1886 - 1904Fanta
1904 - Panagl
 
 
Haus Nr. 17 (vor 1968 Nr. 14)Haus Nr. 18 (vor 1968 Nr. 15)
1870 - 1949Kobelhirt1804 - Höfler
1949 - 1966Pferschinger
1966 - Hirnschall
 
 
Haus Nr. 19 (vor 1968 Nr. 16)Haus Nr. 20 (vor 1968 Nr. 17)
1874 - 1907Denk1796 - Gegenbauer
1907 - 1927Garschall
1927 - Stangl
 
 
Haus Nr. 21Haus Nr. 22 (vor 1968 Nr. 11)
1854 - 1910GegenbauerDallinger
1910 - 1911BauerFeuerwehrhaus
1911 - 1986Kreutzer
1986 - 2000Höfler
2000 - Schwingenschlögl
(unbewohnt)
 
 
Haus Nr. 23Haus Nr. 24
1977 - Dangl1983 - Ledinger
 
 
Haus Nr. 25Haus Nr. 26
1983 - Dangl1993 - Höfler
 
 
Haus Nr. 27Haus Nr. 28
1983 - Scharf1989 - Scharf
 
 
Haus Nr. 29Haus Nr. 30
1990 - Panagl1999 - Flicker
 
 
Haus Nr. 33
1995 - Gegenbauer
 
 
Haus Nr. 37Haus Nr. 38
1996 - 2006Höfler1999 - Höfler
2006 - Dallinger
 
 


Quellenangaben

Mündliche
Gespräche mit Dorfbewohnern und sonstigen Zeitzeugen

Originalschriften
Feuerwehrunterlagen der Freiwilligen Feuerwehr Nonndorf
Urkunde der Kapelle Nonndorf
Urkunde über die Statue des Hl. Florian in Nonndorf
Dienstbotenbuch der Gemeinde Nonndorf
Anmelde- und Abmeldebuch der Gemeinde Nonndorf
Namensverzeichnis zur Heimatrolle der Gemeinde Nonndorf bei Grünau
Brunnenbuch der Gemeinde Nonndorf bei Grünau
Häuserverzeichnis der Katastralgemeinde Nonndorf
Gemeindeunterlagen über Errichtungen in Nonndorf 1961 - 1966
Schulchronik Kainraths Teil 1(von 1874 bis 1931)
Schulchronik Kainraths Teil 3 (von 1938 bis 1969)
Protokollbuch der Gemeinde Kainraths
Einwohnerverzeichnis der Ortsgemeinde Kainraths
Grundbuch des Bezirksgerichtes Waidhofen/Thaya

Bücher
Das Große Niederösterreichische Feuerwehrbuch 1986
Windigsteig 700 Jahre
850 Jahre Vitis
Waidhofen an der Thaya - Portrait einer Stadt
Waidhofen an der Thaya - Werden und Wandel einer Stadt 1230 - 1980
800 Jahre Stadt Waidhofen an der Thaya 1171 - 1971
150 Jahre Waldviertler Sparkasse von 1842 (1842 - 1992)
Das Jahr 1945 im politischen Bezirk Waidhofen/Thaya
Beiträge zur Heimatkunde des Bezirkes Waidhofen/Thaya
Wegmüssen - Die Entsiedlung des Raumes Döllersheim 1938/42
Die entweihte Heimat

Sonstige Schriften
Gemeindechronik Waidhofen/Thaya-Land
Festschrift aus Anlass der Wappenverleihung an Waidhofen/Thaya-Land 1978
Zahlreiche Festschriften anderer Feuerwehren und sonstiger Einrichtungen


Danksagung
Mein Dank gilt allen Personen, die mir Schriften, Bilder und Informationen zur Verfügung gestellt haben. Ohne diese wäre die Erstellung dieser Chronik im Jahr 2001 nicht möglich gewesen. Nachdem ich dazu über 7000 Seiten an Aufzeichnungen und Literatur gelesen habe, möchte ich mich auch bei allen Autoren dieser Werke bedanken. Jede dieser Schriften bewahrt ein wertvolles Stück Wissen für die Zukunft. Für die Möglichkeiten von Einsichtnahmen in Unterlagen der Gemeinde, der Bezirkschulratstelle und des Bezirksgerichtes sowie für die Unterstützung durch Bilder der Gemeinde will ich hier ebenfalls meinen Dank aussprechen.


Bisherige Ergänzungen und Änderungen (werden vorerst nur hier in der Internet-Version durchgeführt)


© 2001 - 2009 G. Dangl
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10. April 2009
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